Würden Sie gerne auf diese Nachricht reagieren? Erstellen Sie einen Account in wenigen Klicks oder loggen Sie sich ein, um fortzufahren.


Sie sind nicht verbunden. Loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich

Währenddessen in der Wirklichkeit

3 verfasser

Nach unten  Nachricht [Seite 1 von 1]

1Währenddessen in der Wirklichkeit Empty Währenddessen in der Wirklichkeit Sa Mai 12, 2012 8:50 pm

Mira

Mira

Ich hatte irgendwie Lust etwas zu schreiben (da ich noch keine Antwort von Bella bezüglich des 'Extra-Kapitels' hatte) und das ist dabei entstanden :)
Nach einer Weile hatte ich jedoch keine Lust mehr und das ist quasi 'Part 1'
Dies spielt quasi während auf schlimmer und ewig - nur eben in B&G's Welt.
Der Hauptcharakter wurde nach meinem 'lieblings Pferd' benannt. Ich hoffe ich wisst welches :)

Die vielen Gassen und Ecken Londons, die vielen Nischen und Verstecke, die die Großstadt zu bieten hatte, machten die Metropole zu dem perfekten Territorium für Vampire. Eine erhöhte Kriminalitätsrate ließ ein paar Morde aus Hunger quasi belanglos und unsichtbar erscheinen. Hinzu kam, dass die Britische Insel sich an einer langen und wenig ehrwürdigen Vampir-Tradition erfreuen durfte. Seit der maschinellen Revolution war die Population der Untoten aufs doppelte Gestiegen - ebenso der Lebensstandard jener Geschöpfe. Nur die Ältesten erinnerten sich noch an die Raue Zeit, in der jeder Vampir für sich kämpfte, nomadisch von Ort zu Ort zog und versuchte dem wütenden Mob oder den Vampirjägern zu entkommen (letztere stellten allerdings immer noch ein Problem dar).
Die jüngeren Vampire sahen ihrer Zeit entsprechend, diesen Lebensstil als selbstverständlich an. Wie sollte es anders sein, als sich zu Clans zusammen zu rotten und im Schutze der Quantität zu agieren? Diese Denkweise machte einige Hochmütige jedoch unvorsichtig, sodass die Sterberate der Vampire nicht minder gering war.
Die Jungvampire, die jedoch bereit waren ihren geschärften Verstand zu benutzen und die Worte der Älteren berücksichtigten, hatten jedoch eine Chance es weit zu bringen. Allen Clans war klar, dass die meisten ihrer Mitglieder nicht sehr langlebig waren und stetig neue Gesichter dazukommen würden. Meist konnte man nach wenigen Wochen bereits sagen, wer Kanonenfutter war und wer noch eine Weile leben würde.
Theo war einer jener Jungvampire, die es weiter gebracht hatten. Nun gut, er war nicht sonderlich alt. Wenn man seine Jahre als Mensch mitzählte, dann kam er gerade mal auf 50 Jahre, doch 30 Jahre als Vampir und die Älteren fangen an sich sein Gesicht und Namen zu merken. Man war nicht nicht mehr 'irgendwer aus der breiten Masse' und schien ja für doch etwas zu taugen. Die Bewährungsprobe stand ihm jedoch noch bevor.
Jetzt, da Theo bewiesen hatte, dass er keine Eintagsfliege war, musste er beweisen, dass er ein Vampir war. Einer, der in der Lage war Jahrhunderte zu überdauern.
Die Aufgabe, deren korrekte Ausführung doch jetzt in seinen bleichen Händen lag, zeugte entweder von blindem vertauen seiner Ältesten, oder glaubten letztere, dass er es nur durch Glück so weit gebracht hatte.
Als ein paar Vögelchen den lokalen Größen gezwitschert hatten, dass es hohen Besuch in der Metropole gab, war natürlich ganz London aus dem Häuschen. Als man erfahren hatte, das es sich dabei um zwei berühmte Persönlichkeiten handelte, war die Aufregung natürlich noch größer. Als man letztendlich jedoch herausfand, dass die beiden Berühmtheiten erklärte Erzfeinde waren, hatte sich die anfängliche Aufregung schnell in ernste Besorgnis verwandelt. Seit Jahrhunderten fürchtete man bereits einen Kampf zwischen den zwei Giganten und in den letzten hundert Jahren versuchten alle übrigen, die fürchteten, dass sie bei diesem Zusammentreffen in Mitleidenschaft gezogen würden, genau dies zu verhindern. Dass die beiden Widersacher gerade in der Millionenstadt aufeinander trafen, schien für die lokalen Größen kein gutes Omen. Theos Boss war der erste (oder einer der ersten) der reagierte und hatten den 'kürzlich beförderten' Theo in sein erstes Himmelsfahrtskommando geschickt. Mit drei Handlangern, deren Hirnmasse Theo ernsthaft anzweifelte, wurde er losgeschickt um einen der beiden Giganten abzufangen und als Ehrengast einzuladen - wie es nun einmal Sitte war. Kam ein Ältester nach London, so wurde er oder sie von mindestens einem Vampir-Clan aufgesucht und gebeten seine Macht zu demonstrieren. Die Clans selbst erhofften sich dadurch eine gute Beziehung zu den Mächtigen. Deshalb musste Theo sich beeilen. Wenn jemand vor ihm kam, dann konnte er das ganze vergessen (und seine Stellung bei den Clan-Anführern sowieso). Andererseits hoffte der Vampir genau das, dass ihm jemand zuvor kam. Nach allem, was er über die Gigantin wusste, die es abzupassen galt, war sie keine einfache Zeitgenossin.
Bei Vampiren war das so: Alles was über 1000 Jahre alt war (oder auch nur annähend dieses Alter erreicht hatte), war einer der Ältesten. Wem jedoch der Ruf voraus eilte, bisher keinen (oder so gut wie keinen) Kampf je verloren zu haben, war eine Legende. Die Größe, die Theo abfangen sollte, war beides. Sie war nicht nur unheimlich alt, sie war auch absolut tödlich. Ganze Dörfer soll sie dem Erdboden gleich gemacht, Vampiren das fürchten gelehrt und mehrere Werwolfrudel ausgelöscht haben. Ihr Name wurde mit Ehrfurcht oder Angst gewispert, mit ihren Geschichten flößte man den Neugeborenen Angst ein. Und dabei sagte man sich, dass sie gar nicht so aussah, wie man wohl vermuten mochte. Einem Kind soll sie gleichen, vielleicht gerade in der Pubertät. Klein soll sie sein und eher den Eindruck erwecken, man müsse sich um sie kümmern. Jedoch taten Theo und sein Kanonenfutter besser daran dieses kindliche Wesen nicht zu unterschätzen. Man sagte sich, dass sie in Sekunden töten konnte, wenn sie wollte.

"Hört auf jetzt!" fuhr Theo zwei der hirnamputierten Jungvampire an, die soeben begonnen hatten, sich gegenseitig zur Seite zu schubsen. Mit ihrer Kraft schleuderten sie sich gegenseitig gegen die Häusermauern.
"Wollt ihr so dringend sterben, oder warum benehmt ihr euch wie Fünfjährige?"
Der größere der beiden lachte nur müde: "Was soll den schon passieren?"
Bevor er wusste, wie ihm geschah, hatte Theo ihn bereits in Windeseile an die Wand gedrückt, die Zähne gefletscht: "Du könntest Werwölfe auf uns aufmerksam machen. Oder sogar Vampirjäger. Vieleicht sogar die Menschen und dann haben wir die Polizei am Arsch. Und mit ein wenig Pech fühlt sich einer der beiden Ältesten von uns gestört und tötet uns alle", Theo knurrte vernehmlich, als der Jungvampir ebenfalls sie Zähne fletschte: "Um diese ganzen Risiken zu verringen bin ich jedoch bereit dich an Ort und stelle zu töten". Der Jungvampir knurrte leise, fuhr aber seine Fangzähne wieder ein und sah weg. Theo tat es ihm gleich und ließ ihn los: "Weiter".
Die beiden anderen hatten das ganze Schauspiel schweigend beobachtet und wussten wohl nicht recht, was sie von ihrem Suchtrupp-Leiter halten sollten. Ob sie sich vor ihm fürchten sollten. Das war Theo jedoch nur recht. Sollten sie von Anfang an kapieren, wer hier der Boss war. In diesem Job, und das hatte Theo mehrmals beobachtet, durfte man keine Schwäche zeigen, sonst wurde man mit Haut und Haaren gefressen.

Theo seufzte. Die Clan-Führer hatten wohl kein sonderlich großes Vertrauen in ihn. Ihn mit diesen Idioten zu nur einem gemeingefährlichen Ältesten zu schicken war ja schon riskant, allerdings gab es zwei in dieser Stadt.
Der andere, hielt jedoch das, was sein Aussehen versprach. Man sagte sich, er sei ein hoch gewachsener Mann mit dunklem Haar. Er soll weder ein Hüne noch ein Muskelpaket sein, doch sollte man ihm seine Stärke schon anmerken. Im Gegensatz zu seiner erklärten Erzfeindin spricht man bei ihm von einem sanfteren Gemüt, einem Mann des Wortes. Die Geschichten, die man sich erzählt, sind mindestens genau schlimm, haben jedoch einen ganz anderen Charakter. Mit Geist und List, so sagt man sich, lockt er seine Opfer in die Falle und Theo wusste wirklich nicht, was schlimmer war. Alleine die Möglichkeit beide auf einmal zu treffen, löste in ihm den dringenden Wunsch aus die Beine in die Hand zu nehmen und kehrt zu machen - er könnte sich danach jedoch nicht mehr Zuhause blicken lassen. Entweder er riskierte de Wanderung in die Höhle des Löwen oder suchte sich einen neuen Clan. Vielleicht auch ein neues Land.

2Währenddessen in der Wirklichkeit Empty Re: Währenddessen in der Wirklichkeit So Mai 13, 2012 3:45 pm

Bella

Bella

Ääähm, Miraaaa...? Kurze, dumme Frage: Warum zur Hölle hörst du jetzt grade mit dieser Geschichte auf? Glaubst du, du kannst Gawain erst ankündigen und dann einfach nicht weiterschreiben? xDDD Das könnte er die seeeeehr übel nehmen. (Bella auch, aber die würd ich nicht ernst nehmen. Ist leicht abzulenken ^^)
Nah, bullshit. Schreib aber bitte weiter, ich mag Theo ^^

3Währenddessen in der Wirklichkeit Empty Re: Währenddessen in der Wirklichkeit So Mai 13, 2012 6:25 pm

Bella

Bella

[Doppelpost. Egal. xD]

Ich hab das grade nochmal gelesen und musste mir dabei vorstellen, wie Bella und Gawain den kleinen Theo empfangen xDD Und durch die, nuuuuun, nennen wir es mal verdrehte Realität, sprich, B&G sind grade aus Versehen verheiratet und die beiden, die nun in London sind, sind die tatsächlichen Ehevamps (so hab ich das Ganze nämlich verstanden)... Chaos xD

Bella und Gawain McAllistair stehen auf einem Hügel und betrachten London.
Gawain: "Ganz nett. Nichts gegen unsere Welt, Liebes, aber dennoch..."
Bella: "Ja. Ganz nett. Das trifft es. Glaubst du, wir sind hier bedeutende Persönlichkeiten?"
Gawain: "Falls Ja, brauchst du unbedingt einen Ehering. Meine Frau kann doch nicht ohne Ring rumlaufen, was soll man denn von uns denken?"
Bella: *zustimmendes Nicken*
Theo kommt, gefolgt von zwei Idioten, den Pfad hinaufgeschlichen.
Theo: "Guten Tag. Mein Name ist Theo, der [Name einsetzen]-Clan schickt mich, um Euch untertänigst in London zu begrüßen." *tiefe Verbeugung*
Bella: "Theo? Hübscher Name."
Gawain: "In der Tat. Theo, darf ich mich vorstellen? Mein Name ist Gawain McAllistair, und dies ist meine Frau Bella."
Theo: O.O "Eure Frau? Bella ... Barell?"
Bella: *entrüstet* "Was denkst du dir denn! Bella McAllistair, und für dich MRS McAllistair, wenn ich bitten darf!"
Gawain: "Beruhige dich, Schatz."
Bella: "Ich will mich aber nicht beruhigen! Dieser... Dieser..."
Gawain: *seufz* "Bella, Liebes..."

Später, nachdem Theo samt Ehepaar zu seinem Boss zurückgekehrt ist. (B&G treiben sich im Haus herum, inspizieren alles und geben hochnäsige Kommentare ab.)
Theo: "Ich kann es mir nicht erklären. Unsere Informationen müssen falsch sein."
Boss: "Wie meinst du das?"
Theo: "Bella B- Bella und Gawain McAllistair sind, nun ja... Verheiratet. Unsere Informationen müssen falsch sein."
Boss: O.O "Nuuun... Ich habe mal mit Gawain McAllistair gesprochen. Ganz kurz, versteht sich. Verheitrratet? mit Bella Barell?"
Theo: "Bella McAllistair, aber sie passt zur der Beschreibung von Bella Barell."
Boss: O.O "Rette sich wer kann!"


Sorry, ich weiß, ist deine Story. Ich musste diese Gedanken nur mal mit euch teilen ^^
Und jetzt werde ich mich in eine vampirsichere Rüstung begeben, für den Fall, dass Bella und Gawain mich töten wollen ^^

4Währenddessen in der Wirklichkeit Empty Re: Währenddessen in der Wirklichkeit So Mai 13, 2012 8:49 pm

Mira

Mira

Bella, ich liebe dich Ablach Ablach Ablach
Mich hat die Muse auf dem halben Wege verlassen, wenn sie wieder kommt, lade ich zum Café ein und lasse mir die Worte diktieren (und denke dabei an deinen Vorschlag mit dem 'echten Ehepaar' in der falschen Welt, da mir der Gedanke irgendwie gefällt und ich mir gerade einen Abgelacht habe xDDDD)

5Währenddessen in der Wirklichkeit Empty Re: Währenddessen in der Wirklichkeit So Jun 17, 2012 12:13 pm

Kira

Kira
Admin

Neeeeein?! Wieso entdecke ich das erst jetzt? Und wieso zum Teufel wird mir eine solch geniale Geschichte nicht als neu angezeigt? D:
Wie auch immer, diese Geschichte ist zu schön, um sie einfach so stehen zu lassen, also bitte, bitte, bitte liebe Muse von Mira, schwebe herbei udn gebe ihr ein paar Ideen, solange ich mich noch beherrschen kann, diese Geschichte ihr und Bells zu überlassen :3

https://journeythroughdreams.forumieren.com

6Währenddessen in der Wirklichkeit Empty Re: Währenddessen in der Wirklichkeit So Jun 17, 2012 3:27 pm

Mira

Mira

Ufff... stimmt ja, die gibt es auch noch...
Übrigens Bella, ich glaube mit dem extra-Chap für die Zwerge wirds nichts mehr. Irgendwie krieg ich doch kein Feeling dafür...
Na ja, aber ich versuch mich noch ein mal hier ran...

7Währenddessen in der Wirklichkeit Empty Re: Währenddessen in der Wirklichkeit Mo Jul 02, 2012 2:24 pm

Mira

Mira

Lange hat's gedauert, aber jetzt kommt das Nächste :D
Bella, ich hab was von deinem Beispiel-Dialog rausgenommen :)))

Die weitere Wanderung durch den Großstadtdschungel verlief verhältnismäßig ruhig. Nach Theos Machtdemonstration schienen die Halbstarken vorher abzuwägen, ob sie es sich leisten konnten seine Befehle zu missachten. Wenn Theo zurück sah, um die Jungvampire zu kontrollieren, dann warfen sie ihm das ein oder andere Mal diese feindseligen Blicke zu, die Theo jedoch nicht im geringsten einschüchterten (eher ärgerten) und geflissentlich ignorierte. Natürlich hatte dieses kleine Schauspiel einen ordentlichen Kratzer im Stolz dieser Idioten hinterlassen. Theo war keiner der Älteren, hatte bis vor kurzem noch zu dem selben Eintagsfliegen-Geschwader gehört, wie die Hohlköpfe selbst, und trotzdem war er um einiges Stärker als sie. Sie konnten nicht alt sein - höchstens 6 Vampirjahre, 8 wenn's hoch kam - und hatten deshalb sicherlich immer noch das Gefühl unbesiegbar zu sein. In Wahrheit wurde ein Vampir jedoch mit dem Alter stärker. Wenn die drei Idioten wirklich glaubten unbesiegbar zu sein, dann würde diese Mission sehr aufschlussreich für sie werden. Bella Barell, die Größe, die es galt abzupassen, würde diesen Jungvampiren schon noch einprügeln, was es heißt unbesiegbar zu sein, wenn sie wieder gedachten sich daneben zu benehmen.

Als der Trupp in eine kleine Seitengasse einbog, fletschten die Jungvampire plötzlich die Zähne und wurden unruhig. Theo erkannte auch sofort warum. Der vorbeirauschende Wind trug den Geruch anderer Vampire mit sich. Vampire, die er nicht kannte. Die meisten Clan-Mitglieder hatten einen recht ähnlichen Geruch und Theo waren eigentlich alle Clans in der nähe bekannt. Er hatte also allen Grund anzunehmen, dass es sich um die Legenden handelte - was ihn unheimlich beunruhigte. Sein Herz rutschte ihm sprichwörtlich in die Hose und er wusste nicht mehr, ob es nicht doch eine viel attraktivere Option wäre, das Land zu verlassen. Es waren eindeutig mehr als ein fremder Vampir - die Gerüche waren zu verschieden - und beide auf einmal zu treffen? Die Größen, vor der sich ganz Britannien in Acht nahm?
"Fahrt eure Fangzähne wieder ein", fauchte Theo seine Anhängsel an: "Das sind sie vielleicht".
"Sie?" fragte einer der drei, wahrscheinlich der Jüngste: "Ich dachte wir sollen nur einen Vampir abholen!" in den hellen blauen Augen des Jungen spiegelte sich etwas wie Angst wieder. Jetzt wo Theo ihm auch seine Aufmerksamkeit schenkt erinnerte er sich an an ihn. Seinen Namen hatte er vergessen, doch hatte war er vor nicht allzu langer Zeit in einen Streit mit einem der Älteren geraten. Er hatte sich eine ordentliche Abreibung abgeholt. Und das war nur einer der höheren Clan Mitglieder gewesen. Offenbar hatte er verstanden, was für eine Gefahr von einem Ältesten ausging.
"Ja, so lautet unser Auftrag", kommentierte Theo und winkte, nachdem alle Fangzähne eingefahren waren, mit der Hand nach vorn, als Zeichen, dass die Gruppe sich fortbewegen sollte.
Der Weg durch die Gasse kam Theo viel zu kurz vor. Er würde es nie zugeben - besonders nicht vor seinem Trio von Halbstarken - doch er fürchtete sich vor dem, was er dort treffen würde. Was war, wenn sie tatsächlich zu kämpfen begannen? Oder einer der Idioten sie beleidigte? Deshalb hatte Caine, Theos Boss, wohl auch Leute geschickt, die entbehrlich waren. Wenn das ganze Schief lief, dann gab es wenigstens eine allzu großen Verluste. Auf dem halben Weg raus aus der Gasse hörte Theo eine leise Unterhaltung, zweifelsohne ein Mann und eine Frau. Theo war sich nun absolut sicher, dass es die beiden Gesuchten waren. Er lauschte angestrengt nach, um sich ein Bild von der Situation machen zu können. Zu Theos Überraschen schienen die beiden nicht zu streiten, ja noch nicht einmal anzugiften. Er verstand die Worte nicht, davor war er noch nicht nah genug, doch schienen sie sich in einem ruhigen, freundlichen Ton miteinander zu Unterhalten.
Man sollte meinen Theo würde nun neuen Mut schöpfen, doch machte ihm dieser Umstand eigentlich noch mehr Angst. Seit seiner Verwandlung zum Vampir, hatte er Geschichten über die Ältesten Gehört. Und wann immer diese beiden Exemplare aufeinander trafen, stritten sie. Was war nur los? Aber vielleicht, waren es ja ganz andere, nomadische Vampire, die einfach auf der Durchreise waren. Sowas passierte häufiger. Aber eigentlich meldeten sie sich vorher an, weil sie genau wussten, dass die Clans sie sonst jagen und aus ihrem Gebiet vertreiben würden. Nur Älteste meldeten sich nicht an. Theo schluckte einen Kloß in seinem Hals herunter.
Sie waren nun fast da, die Legenden konnten sie noch nicht bemerkt haben, sie waren lautlos und ließen gegen den Wind. Doch nun konnte HTeo auch Wörter verstehen:

"Liebes", sagte eine Männerstimme: "Aber dennoch", er wurde von der Frau, wohlgemerkt eine junge Frau, unterbrochen: "Ja. Ganz nett. Das trifft es. Allerdings glaube ich nicht, dass ich hier bleiben wollte".
Ein kurze Pause entstand: "Nein, aber ich glaube es bleibt uns nichts anderes übrig".
Das klang nun gar nicht nach erklärten Erzfeinden. Eher das Gegenteil. Bemüht gefasst trat Theo mit Gefolge also nun aus der Gasse und marschierte auf die beiden Fremden zu - denn ohne Zweifel waren sie Fremde. Theo hatte diese Leute noch nie gesehen. Der Mann war eher groß, hatte leicht lockiges schwarzes Haar und einen feinen (und verdammt teuer aussehenden) Anzug an. Die Frau - eher noch ein Mädchen), war wesentlich kleiner, hatte braunes, filziges Haar und ein Kleid an, dass vor ein par Jahrzehnten vielleicht als modisch gegellten hat.
Während er die beiden so musterte, bemerkten sie ihn und seine Kolonne ebenfalls, drehten ihre Köpfe zu ihm hin und beäugten ihn skeptisch.
"Sehr geehrte Lady..." er machte eine Kunstpause und sah die Frau fragend an: "Bella Barell?".
Die Dame vor ihm verzog das Gesicht und guckte ihn böse an: "Was fällt dir ein?".
"Liebes", der Mann legte ihr beruhigend eine Hand auf die Schulter: "Versuche dich nicht aufzuregen. Wir sind nicht daheim, vergiss das nicht".
"Dann", unterbracht Theo ihn vorsichtig: "Seid Ihr nicht Bella Barell".
Die Frau schnaubte: "Natürlich bin ich das. Barell ist mein Mädchenname. Mein Name ist McAllistair".
"McAllistair wie in Gawain McAllistair?".
"Ja", sagte der Mann: "Natürlich, der bin ich und Bella ist meine Frau".
Irgendwie wollte Theo in diesem Moment ohnmächtig zusammenbrechen, allerdings passierte das bei Vampiren nicht.

8Währenddessen in der Wirklichkeit Empty Re: Währenddessen in der Wirklichkeit Mo Jul 02, 2012 2:41 pm

Bella

Bella

Muhahahahaha xD
Armer Theo, seine Welt muss grade um ihn zusammenbrechen. Das ist ja irgendwie, als würde man in der Zeit des Kalten Krieges auf eine diplomatische Party gehen und dann die Vertreter von USA und Russland Arm in Arm auf die Freundschaft trinken sehen xD
ZU geil, Mira, echt, einfach zu genial xDDD

9Währenddessen in der Wirklichkeit Empty Re: Währenddessen in der Wirklichkeit Mo Jul 02, 2012 3:15 pm

Kira

Kira
Admin

Na also, geht doch, besten Dank an die Muse, dass sie sich endlich bemüht hat, dir einen Denkanstoß zu geben, Mira^^
Du bist genial, ich hab mich so kaputt gelacht, der arme Theo tut mir wirklich Leid xD
Hoffentlich schreibst du schnell wieter, die Geschichte ist absolut der Hammer :D

https://journeythroughdreams.forumieren.com

10Währenddessen in der Wirklichkeit Empty Re: Währenddessen in der Wirklichkeit Mo Jul 02, 2012 5:28 pm

Mira

Mira

Danke euch beiden
*knuddel*
Ja, ich kann mir vorstellen bald mal wieder weiter zu schreiben LOL

Gesponserte Inhalte



Nach oben  Nachricht [Seite 1 von 1]

Befugnisse in diesem Forum
Sie können in diesem Forum nicht antworten